Tag der Arbeit am 1. Mai 2026: Jobs sichern – Sozialstaat verteidigen
Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit – der Tag, an dem Beschäftigte gemeinsam für ihre Interessen eintreten. 2026 steht er unter dem Motto: „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“. Es macht klar: Gute Arbeit, sichere Jobs und soziale Absicherung müssen Vorrang haben. Die Gewerkschaften kämpfen dafür – jeden Tag
Der 1. Mai 2026 steht alle Jahre wieder nicht nur im Zeichen von Jobsicherheit, sondern auch im Zeichen wachsender Angriffe auf den Sozialstaat. Seit Monaten wird er als zu teuer, zu groß oder nicht mehr finanzierbar dargestellt. Rechte wie Lohnfortzahlung, Arbeitszeitbegrenzung oder soziale Absicherung stehen erneut zur Disposition.
Das Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ bringt die Prioritäten auf den Punkt: Beschäftigte sollen nicht länger die Folgen von Krisen und Rendite-Interessen tragen. Bevor Gewinne gesichert werden, müssen Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und soziale Sicherheit im Mittelpunkt stehen. Genau dafür steht der Sozialstaat.
Doch genau er wird zunehmend infrage gestellt. Während Unternehmen weiter Profite erwirtschaften, werden Einschnitte bei sozialen Leistungen und Rechten diskutiert – oft unter dem Vorwand von „Wettbewerbsfähigkeit“. Diese Erzählung lenkt ab: Nicht der Sozialstaat ist das Problem, sondern eine wachsende Ungleichverteilung von Vermögen und eine Politik, die soziale Sicherheit zur Verhandlungsmasse macht.
Der 1. Mai ist deshalb auch ein Tag der Verteidigung: für gute Arbeit und für einen starken Sozialstaat. Welche Argumente hinter diesen Angriffen stehen – und warum sie nicht tragen – haben wir unter folgendem Link zusammengestellt:
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